Ende der Formel Ära

Mit dem Finale der ADAC Formel 4 Meisterschaft in Hockenheim, feierte die bedeutende Nachwuchsserie ein spannendes Ende ihrer zweiten Saison und Michael Waldherr das Ende seiner Karriere in Monoposto-Rennwagen.
Für den letzten Auftritt in einem Formel 4 Boliden, wechselte der Förderkandidat der Deutschen Post Speed Academy den Rennstall und bereitete sich bestmöglich zum Showdown auf dem Hockenheimring vor.
Optimale Resultate während der Vorbereitungen ließen auf eine gute Performance schließen, was sich im Zeittraining leider nicht ganz erfüllte aber zumindest die Bestzeit in der internen Teamwertung hervorbrachte.
Durch ein unglückliches Versäumnis des Teams, kam es noch zu einer Strafversetzung, die endgültig alle Hoffnungen für einen versöhnlichen Saisonabschluss begruben.

Die Rennen liefen dann entsprechend: Positionsbedingt kam es im ersten Rennen zu einem Unfall und dem damit verbundenen Ausfall. Im Rennen 2 verwachste man beim wetterbedingten Reifenpoker.

Erst im finalen Wertungslauf konnte Michael Waldherr halbwegs sein Potential im Rennverlauf ummünzen und zeigte eine sehenswerte Aufholjagd von Rang 33 auf die 16. Position.

„Leider war das Wochenende von Enttäuschungen geprägt, angefangen bei einer eher mittelmäßigen Performance im Qualifying, die sich bis zuletzt eigentlich nicht abgezeichnet hatte. Über die unglückliche Strafversetzung, die mich um den Lohn einer fehlerfreien Quali-Runde brachte, bis hin zu dem Rennpech, das in den Läufen 1 und 2 noch folgte. Nichtsdestotrotz möchte ich meinen Team Motopark danken, vor allem aber meinem neuen Sponsor WTsport, der mir einen zusätzlichen Auftritt ermöglicht! „ faßt der Rudertinger zusammen.

Für Michael Waldherr geht damit eine vierjährige Karriere mit Formel-Fahrzeugen zu Ende, welche durch Höhen und Tiefen gezeichnet war und 2014 durch den Gesamtsieg der AsiaCup Super 6 gekrönt wurde.

Der Bayer hat in einem dramatischen Finalrennen auf dem Formel-1 Kurs in Sepang den Titel des AsiaCup Super 6 Champions gewonnen. Damals siegte er in zwei von sechs Rennen, stand in vier Rennen mit dem zweiten Platz auf dem Podium und sicherte sich mit den zusätzlichen Punkten für mehrere schnellste Rennrunden schließlich den Gesamtsieg in der Punktewertung.

Nun heißt es sich in die Zukunft zu orientieren und den Blick auf nahende, neue Herausforderungen zu richten. Hierzu sei verraten, dass Michael Waldherr schon in Kürze ein neues Kapitel seiner Laufbahn aufschlagen wird.