Michael Waldherr erlebt Saison-Auftakt mit Hindernissen

Am vergangenen Wochenende startete Michael Waldherr in seine 3. ADAC Formel 4
Saison. Austragungsort war die Motorsport Arena Oschersleben, die sich im sonnig aber kühlen
Aprilwetter präsentierte.

Michael Waldherr startet 2017 im österreichischen Team Neuhauser Racing und steuert
einen schwarz-gelben Dallara Monoposto mit 160 PS aus einem Abarth Turbo-Vierzylindermotor.Schon im freien Training kündigte sich an, dass das Saisondebüt nicht ganz nach Plan laufen würde. Eine starke Reifenunwucht verhinderte wichtige Ergebnisse für das
Qualifying, was in der Folge nicht optimal lief.

Der 15. Rang im Zeitfahren trübte die Aussichten auf das gesamte Wochenende, was auch
noch durch einen schlechten Start und einem Fahrfehler im ersten Wertungslauf bestärkt
wurde. Die Folge war ein 20. Platz im ersten Rennen.

Der zweite Lauf wurde bereits in der ersten Kurve durch einen übermotivierten
Mitbewerber beendet, der eine Kollision mit Totalausfall herbeiführte.
Im finalen Rennen gelang dem Bayern eine sehenswerte Aufholjagd vom 21. auf den
12. Rang, bis auch diese durch einen Kontrahenten unfallbedingt beendet wurde.
Insgesamt sicher kein Auftakt nach Plan, aber mit dem Wissen um den positiven Verlauf
der Vorbereitungen, schaut das Talent aus Ruderting zuversichtlich in die Zukunft.

„Abgesehen von unserem Pech in den Rennen war die mangelnde Qualifyingperformance
sicherlich entscheidend. Auf Grundlage der Erfahrung aus den Tests sind wir aber
unvermindert zuversichtlich und überzeugt am Lausitzring einige Punkte sammeln zu
können“ fasst Michael Waldherr zusammen.

Der nächste Schlagabtausch findet zusammen mit der DTM vom 19.-21. Mai auf dem
Euro Speedway Lausitz statt.