Neustart für Michael Waldherr

Für Michael Waldherr entwickelte sich seine zweite Saison in der ADAC Formel 4 alles andere als geplant. Nach vielen Ergebnissen unter dem Leistungsniveau des Rudertingers, steigerte sich das Halbzeitrennen in Oschersleben zum negativen Höhepunkt. Die Läufe 10-13 blieben ohne Punktausbeute aber mit folgenreichem Unfall im ersten Rennen, aus dem ein unbemerkter Defekt in den beiden Folgenrennen für eine absolute Konkurrenzlosigkeit sorgte.
Die letzte Hoffnung lag auf Testevents vor dem nächsten Schlagabtausch auf dem österreichischen Red Bull Ring in der Steiermark. Tatsächlich zeichnete sich nach der Instandsetzung des Fahrzeugs eine klare Besserung ab, welche sich auch bei den Rennen 14-16 als Trend bestätigte.

Leider stellten sich neue technische Probleme ein, sodass der Deutsche Post Speed Academy Förderkandidat in den freien Trainings erneut mit stumpfen Waffen kämpfen mußte. Trotz der gehandicapten Ausgangsposition, schaffte der Bayer Platz 14 in der Qualifikation und fuhr im ersten Wertungslauf als Neunter über die Ziellinie.
Beim Folgerennen stürmte Waldherr vom 28 bis auf den 18 vor und im Finale ging es dann durch ein nicht optimales Setup aus der ersten Startreihe auf Platz 7 zurück.

Michael Waldherr resümiert nach dem 16 Saisonlauf: „ Das Auto war speziell in den ersten Runden nur schwer kontrollierbar und wir waren da sicherlich nicht optimal aufgestellt. Trotz Aufwärtstrend sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend und die Bilanz der letzten Monate ist einfach nicht akzeptabel. Um wieder in die Spur zu kommen, ist ein Neustart unumgänglich, weshalb ich mich für eine Trennung vom Team Lechner entschieden habe.

„ Michael Waldherr und das Team Lechner gehen ab sofort getrennte Wege, versichern aber beidseitig eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben. Eine neue Planung für die restliche Saison befindet sich bereits in Arbeit, ist aber noch nicht abgeschlossen.
Weitere Infos folgen in Kürze.